Evangelium und gesellschaftliche Verantwortung

Diese Arbeitsgruppe widmet sich der Fragestellung, welche gesellschaftlichen Aufträge sich aus dem Evangelium ergeben. Dahinter steht die Grundüberzeugung, dass die frohe Botschaft (Übersetzung von: Evangelium) der Liebe Gottes zu den Menschen Auswirkungen auf das Leben und auf das Zusammenleben der Menschen hat. Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sind Stichworte, die zusammenfassend beschreiben, um welche Themen es dabei geht.

Wie das konkret aussieht, besprechen wir mit Impulsen aus den Mitgliedskirchen, die teilweise entsprechende Arbeitskreise haben, so

- der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

- der Bund Freier evangelischer Gemeinden

- die Evangelisch-methodistische Kirche

- die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

2017 hat die die VEF-Mitgliederversammlung alle ihre Gast- und Mitgliedskirchen gebeten, sich auf den „Weg zur Würde bis 2030“ zu machen, sich also die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals/SDGs) zu eigen zu machen. Die Arbeitsgruppe tauscht sich darüber aus und überprüft, an welchen Stellen die SDGs im kirchlichen Leben umgesetzt werden können.

Anfang 2020 wurde die VEF Mitglied im „Ökumenischen Netzwerk für Klimagerechtigkeit“ (ÖNK). Die Arbeitsgruppe vertritt sie im ÖNK.

In der Arbeitsgemeinschaft arbeitet auch „Micha Deutschland“ mit. Der Verein steht in privilegierter Partnerschaft zur VEF.

Die Arbeitsgruppe wird geleitet von Peter Arpad und Lydia Funck.

Zentrale Ressourcen

VEF Erklärung zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (2017)

Theologische Orientierungshilfe der VEF zur Friedensethik (2015)

Impulse zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung - Dokumentation der Tagung 'Zukunftsfähiges Deutschland' (2012)