27.11.2025
Bund Freier evangelischer GemeindenTHE Youth | Gott trifft Nerf-Gun
Gott trifft Nerf-Gun
Eindrücke vom THE Youth
Eine Discokugel, die sich noch am Montagnachmittag im Seminarraum dreht, Dozenten, die sich mit Nerfguns, nerdigen Spielzeugpistolen, hinter Tischen verstecken, 150 Jugendliche, die auf dem Kronberg gemeinsam Gott anbeten und dazwischen die Frage „Wer bin ich?“. Das war THE Youth, der Jugendgottesdienst der Theologischen Hochschule Ewersbach, am 7. November.
Vor diesem Freitagabend standen Besprechungen, Videos, die gedreht wurden, Einladungen, die verschickt wurden, Lobpreisproben, Einkäufe, der Aufbau, ein Mitarbeitendengottesdienst am Donnerstagnachmittag und letzte Proben am Freitag. Es war besonders als ganze Studiengemeinschaft auf ein großes Ziel hinzuarbeiten, sich vorzubereiten und von Gott ausstatten zu lassen, um dann zu sehen, wie Gott das alles gebraucht, um Teens zu berühren und zu stärken.
Eingeladen auf den Berg
Wir durften Anfang November zum zweiten Mal THE Youth, einen großen Jugendgottesdienst im Kronberg-Forum, feiern. Einen gemeinsamen Gottesdienst, weil der Wunsch, Gott zu dienen, ihn zu ehren und anzubeten, uns als Studierende und all die Menschen, die an diesem Abend auf den Kronberg gekommen sind, vereint. Als Theologische Hochschule Ewersbach wollen wir präsent und ein Segen sein, Menschen einladen auf diesen besonderen Berg. In unsere Räume, die sich am Freitagabend erst zögerlich und dann immer schneller füllten, wo die einen sich gegenseitig herzlich begrüßten und andere erstmal aus der Distanz alles beobachteten. Wo wir gemeinsam im Lobpreis vor Gott gekommen sind.
Identität in Christus
In ihrer Predigt stellte Melissa Lenhard die Frage: „Wer bin ich?“ Eine Frage, die immer wieder präsent war und ist. Ganz besonders an solchen Abenden, an denen man so vielen Menschen begegnet. Anderen Jugendlichen, die souverän durch große Räume gehen und gefühlt alle kennen. Menschen, die mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit auf der Bühne stehen und einfach strahlen. Ein Setting, in dem man so leicht auf all das blickt, das man nicht ist und nicht kann und in dem genau diese Frage so wichtig ist: Wer bin ich?
„Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.“ Doch nun nicht ich – Es ist Segen, die Perspektive wechseln zu können aus dem Wissen, dass meine Identität in Christus liegt und ich nicht mehr darum kämpfen muss, wie andere mich sehen. Segen, der so erlebbar wurde an diesem Abend.
Gott und einander begegnen
Es war ein Segen, mitzuarbeiten und ganz bewusst meinen Blick nicht auf mich, sondern auf die Jugendlichen zu richten. Nicht wahrgenommen werden zu müssen, sondern wahrzunehmen und Räume für andere zu schaffen. Ich habe es geliebt, nach dem Gottesdienst durch das Kronberg-Forum zu gehen und zu beobachten. Es gab Gespräche über die Predigt zwischen den Stuhlreihen, Gebet am Kreuz, Menschen, die sich im Foyer begegnen und kennenlernen durften, Gespräche in der Hotdog-Schlange, theologische Diskussionen vor dem Eisteestand, Nerf-Schlachten, Mario-Kart-Turniere und eine Silent Disco in Seminarräumen. Das waren so verschiedene Räume, in denen noch viel unterschiedlichere Menschen ankommen und zusammenkommen durften. Sie sind an diesem Abend Gott und einander begegnet.
Greta Hell | Studentin der Theologischen Hochschule Ewersbach | th-ewersbach.de
Weiterführende Links
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- Webseite Bund FeG | feg.de
- Fakten zu Bund FeG | fakten.feg.de
Fakten Bund FeG
Der Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR (FeG) wurde 1874 gegründet und besteht aus ca. 500 selbstständigen Ortsgemeinden mit insgesamt 42 350 Mitgliedern. Er ist mit der Evangelischen Allianz in Deutschland verbunden und Mitglied der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist Witten. Präses ist seit 2024 Henrik Otto.
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