27.08.2026
Bund Freier evangelischer GemeindenFeG Katastrophenhilfe | 30.000 € Soforthilfe für Menschen in Nepal
Update am 28. April 2026 | 14:00
„Katastrophenhilfe ist nur dann schnell und wirksam, wenn verlässliche Partner schon vor Ort sind, die Menschen und Strukturen kennen und Hilfe gezielt koordinieren können. Habitat for Humanity und humedica gehören für uns zu diesen bewährten Partnern. Gemeinsam können wir jetzt dazu beitragen, dass Familien zunächst Schutz finden und später ihre Häuser und Lebensgrundlagen wiederaufbauen.“
FeG Katastrophenhilfe stellt weitere 15.000 Euro für Nepal bereit
FeG-Partner „Habitat for Humanity“ verteilt Notunterkunftssets – Hilfen von Bund FeG steigen auf 30.000 Euro
Witten, 28. August 2026 | Die FeG Katastrophenhilfe stellt nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal weitere 15.000 Euro Soforthilfe bereit. Die Mittel gehen an den langjährigen Partner Habitat for Humanity Deutschland e. V. und sind für die Verteilung von Notunterkunftssets bestimmt. Zusammen mit der bereits über humedica zugesagten Hilfe unterstützt die FeG Katastrophenhilfe die Menschen in der Katastrophenregion damit zunächst mit insgesamt 30.000 Euro.
Nach aktuellen Angaben von Habitat Nepal benötigen schätzungsweise 10.000 Familien sofortige Hilfe. Hunderte Todesfälle und vermisste Personen sind bisher gemeldet; mit steigenden Opferzahlen wird gerechnet. Vollständige Angaben zur Zahl der Vertriebenen liegen noch nicht vor. Allein im Distrikt Nuwakot wurden jedoch 967 vertriebene Haushalte bestätigt. Besonders dringend ist die Lage im Distrikt Rasuwa, gefolgt von Dhading und Nuwakot. Die Hilfe soll sich voraussichtlich auf rund 13 Städte und Landgemeinden erstrecken.
„Katastrophenhilfe ist nur dann schnell und wirksam, wenn verlässliche Partner schon vor Ort sind, die Menschen und Strukturen kennen und Hilfe gezielt koordinieren können. Habitat for Humanity und humedica gehören für uns zu diesen bewährten Partnern. Gemeinsam können wir jetzt dazu beitragen, dass Familien zunächst Schutz finden und später ihre Häuser und Lebensgrundlagen wiederaufbauen.“ | Jost Stahlschmidt, Leiter der FeG Katastrophenhilfe
Habitat Nepal plant Hilfe in drei Stufen
- Phase I – Notunterkunftssets: Im ersten Schritt sollen 1.000 Haushalte Notunterkunftssets erhalten. 700 Sets sind bereits in der Zentrale und in Außenstellen vorrätig; weitere 300 werden beschafft. Der Shelter-Cluster strebt eine Verteilung innerhalb von sieben Tagen an. Die Auswahl der Bezirke und Gemeinden erfolgt in Abstimmung mit Behörden und anderen Hilfsorganisationen. Zusätzlich prüft Habitat Nepal Bedarfs- und Schadensermittlungen sowie technische Unterstützung.
- Phase II – Übergangsunterkünfte und Geldtransfers: Anschließend sollen betroffene Familien bei der Instandsetzung ihrer Unterkünfte unterstützt werden. Vorgesehen sind Übergangsunterkünfte und zweckgebundene Geldtransfers. Umfang und Zahl der unterstützten Haushalte werden nach weiteren Erhebungen festgelegt.
- Phase III – Wiederaufbau: Langfristig plant Habitat Nepal, den Wiederaufbau beschädigter und zerstörter Häuser zu unterstützen. Der Umfang richtet sich nach dem festgestellten Bedarf – und danach, wie viele finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.
Partnerschaften machen schnelle Hilfe möglich
Die FeG Katastrophenhilfe ist Teil des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR. Bei internationalen Katastrophen arbeitet sie mit erfahrenen Partnerorganisationen zusammen. Diese verfügen über lokale Teams, kennen die Behörden und stimmen ihre Maßnahmen mit den internationalen Hilfsstrukturen ab. So können Spendengelder schnell, bedarfsgerecht und nachvollziehbar eingesetzt werden.
Habitat for Humanity ist seit vielen Jahren in Nepal aktiv und verbessert gemeinsam mit örtlichen Partnern Wohnraum und Lebensbedingungen. Unmittelbar nach der Katastrophe arbeitet Habitat Nepal eng mit dem Shelter-Cluster, Behörden und lokalen Akteuren zusammen. Die Partnerschaft verbindet die Spendenbereitschaft aus den FeG-Gemeinden mit professioneller Hilfe direkt in der betroffenen Region.
Jetzt mit einer Spende helfen
Die Not ist größer als die bislang verfügbaren Mittel. Jede Spende erweitert den Handlungsspielraum der Partner vor Ort – für Notunterkünfte, die Instandsetzung beschädigter Häuser und den späteren Wiederaufbau. Die FeG Katastrophenhilfe bittet Gemeinden und Einzelpersonen, die Menschen in Nepal finanziell zu unterstützen. | https://katastrophenhilfe.feg.de
- Bund FeG Katastrophenhilfe
- Spendenbemerkung: „Sturzfluten Nepal“
- IBAN: DE07 4526 0475 0001 0006 00
- BIC: GENODEM1BFG | SKB Witten
Artur Wiebe | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit im Bund FeG | Pressesprecher | presse.feg.de
Jetzt spenden und helfen!
Die FeG Katastrophenhilfe unterstützt Menschen nach Katastrophen im In- und Ausland über bewährte Partnerorganisationen.
- Spenden für die Nothilfe und weitere Einsätze sind möglich unter:
- Direktlink zum Spendenportal
Spenden per Überweisung
- Bund FeG Katastrophenhilfe
- IBAN: DE07 4526 0475 0001 0006 00
- BIC: GENODEM1BFG | SKB Witten
- Spendenbemerkung: „Sturzfluten Nepal“
Veröffentlicht am 27. April 2026 | 12:00
„Wenn Menschen innerhalb weniger Augenblicke Angehörige, Häuser und ihre gesamte Lebensgrundlage verlieren, zählt schnelle und verlässliche Hilfe. Mit den 15.000 Euro Soforthilfe unterstützen wir humedica dabei, gemeinsam mit den Partnern vor Ort genau das bereitzustellen, was jetzt am dringendsten gebraucht wird.“
FeG Katastrophenhilfe stellt 15.000 Euro Soforthilfe für Nepal bereit
Nach den verheerenden Sturzfluten im Himalaja hilft der Bund Freier evangelischer Gemeinden den betroffenen Menschen.
Witten, 27. August 2026 | Nach den verheerenden Sturzfluten in Nepal stellt die FeG Katastrophenhilfe in einem ersten Schritt 15.000 Euro Soforthilfe bereit. Die Mittel gehen an den langjährigen Partner humedica, der bereits einen Mitarbeiter in Nepal hat und gemeinsam mit einer örtlichen Partnerorganisation den konkreten Hilfsbedarf ermittelt.
Die Katastrophe traf am 26. August die Grenzregion zwischen Nepal und Tibet. Gewaltige Wasser-, Schlamm- und Geröllmassen rissen Häuser, Straßen, Brücken und Teile der Energieversorgung mit sich. Nach dem am Donnerstagmorgen bekannten Stand kamen mindestens 160 Menschen ums Leben; annähernd 1.500 Menschen werden noch vermisst, darunter mehr als 700 ausländische Reisende. Die Opferzahlen können sich im Verlauf der Such- und Rettungsarbeiten weiter verändern.
Zerstörerische Sturzflut
Nach ersten Auswertungen von Satellitendaten könnte der Abbruch großer Eis- und Gesteinsmassen im Hochgebirge die Flut ausgelöst haben. Die dabei entstandene Gerölllawine stürzte in ein Flusssystem und entwickelte sich zu einer zerstörerischen Sturzflut. Rettungskräfte suchen auf beiden Seiten der Grenze nach Überlebenden. Beschädigte Verkehrswege, Stromausfälle und die Gefahr weiterer Fluten erschweren den Zugang zu betroffenen Orten.
„Wenn Menschen innerhalb weniger Augenblicke Angehörige, Häuser und ihre gesamte Lebensgrundlage verlieren, zählt schnelle und verlässliche Hilfe.
Mit den 15.000 Euro Soforthilfe unterstützen wir humedica dabei, gemeinsam mit den Partnern vor Ort genau das bereitzustellen, was jetzt am dringendsten gebraucht wird.“ | Jost Stahlschmidt, Leiter der FeG Katastrophenhilfe
FeG-Nothilfe ausgeschüttet
Die FeG Katastrophenhilfe hat für die erste Nothilfe eigene Mittel zugesagt. Die langjährige Partnerorganisation humedica bereitet zusammen mit einer örtlichen Partnerorganisation konkrete Maßnahmen vor. Ein Team soll die betroffene Region erreichen, sich mit den zuständigen Behörden abstimmen und prüfen, welche Unterstützung zuerst nötig ist. Möglich sind unter anderem der Einsatz eines lokal ausgebildeten medizinischen Teams, die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und Sanitärangeboten, Lebensmittel, Notunterkünfte sowie wichtige Alltagsgüter. Auch der spätere Wiederaufbau wird eine Rolle spielen.
humedica ist seit vielen Jahren in Nepal aktiv. In der Nähe der betroffenen Region unterstützt die Organisation bereits ein Projekt zur Katastrophenvorsorge. Dort werden medizinische Ausrüstung und weiteres Material für Notfälle vorgehalten; zugleich werden Menschen und medizinisches Personal darin geschult, sich auf Naturkatastrophen vorzubereiten und im Ernstfall zu handeln.
Artur Wiebe | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit im Bund FeG | Pressesprecher | presse.feg.de
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Die FeG Katastrophenhilfe unterstützt Menschen nach Katastrophen im In- und Ausland über bewährte Partnerorganisationen.
- Spenden für die Nothilfe und weitere Einsätze sind möglich unter:
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- Bund FeG Katastrophenhilfe
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FeG Katastrophenhilfe
Die FeG Katastrophenhilfe gehört zum Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR (FeG). Bewegt von Gottes Liebe hilft die FeG Katastrophenhilfe mit ihren Partnerorganisationen weltweit Menschen in Katastrophenfällen. Sie ist Teil von Netzwerk Katastrophenhilfe (NKH) und partnerschaftlich verbunden mit Hilfsorganisationen im Umfeld der Evangelischen Allianz in Deutschland, der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Sitz der FeG Katastrophenhilfe ist Witten, Leiter ist Jost Stahlschmidt.
- Webseite FeG Katastrophenhilfe | katastrophenhilfe.feg.de
- Webseite Netzwerk Katastrophenhilfe (NKH) | netzwerk-katastrophenhilfe.de
- Webseite Bund FeG | feg.de
- Fakten zum Bund FeG | fakten.feg.de
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Pressekontakt
Artur Wiebe | Referent für Medien und Öffentlichkeitsarbeit | Pressesprecher
- Telefon: 02302 937-33 | Fax: 02302 937-99
- presse@feg.de | feg.de
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