05.05.2023
Evangelisch-methodistische Kirche»Wir arbeiten für Menschen«
In der politischen Vertretung der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) beim Deutschen Bundestag und bei der Bundesregierung fand im April ein Wechsel statt. Frank Heinrich folgt auf Uwe Heimowski als Politikbeauftragter Evangelischen Allianz.
Bei einem Empfang am 20. April fand in Berlin die Amtsübergabe von Uwe Heimowski zu Frank Heinrich statt. Heimowski, gelernter Erzieher, Theologe und für einige Jahre Pastor einer Geraer Freikirche hatte das Amt seit 2016 ausgeübt. In seiner Aufgabe habe er immer »den Menschen in den Mittelpunkt gestellt«, betonte Heimowski bei seiner Verabschiedung. Ihm sei es ein Anliegen gewesen, den Menschen in politischer Verantwortung deutlich zu machen: »Weil Gott dich sieht, hast du eine Würde.« Auf dieser Basis könnten politisch Verantwortliche ihren Auftrag wahrnehmen und sich wiederum für die Würde anderer Menschen einsetzen. »Das wollen wir Christen in Bundespolitik hineintragen«, so Heimowski, und dafür habe er sich unermüdlich eingesetzt.
Ähnlich der Zielsetzung Heimowskis äußerte sich auch sein Nachfolger, Frank Heinrich. Dessen Motto für die Arbeit in der Begegnung mit Bundespolitikern: »Wir arbeiten für Menschen«, sagte er, »und als Evangelische Allianz machen wir das, wie der Name ›Allianz‹ es sagt, gemeinsam«. Heinrich war bis 2021 zwölf Jahre lang Bundestagsabgeordneter für die CDU aus dem Wahlkreis Chemnitz. Zuvor arbeitete er als Pastor der Heilsarmee. Nach dem Ende seines Bundestagsmandats ist er seit Ende 2021 einer von zwei hauptamtlichen Vorständen der Evangelischen Allianz in Deutschland. Die Aufgaben der Berliner Vertretung übernimmt er als Teil seiner hauptamtlichen Tätigkeit als Vorstand.
Reinhardt Schink, vorher Allianz-Generalsekretär und inzwischen zusammen mit Heinrich in einer Doppelspitze Vorstand der Evangelischen Allianz, dankte Heimowski für seinen Einsatz als Verbindungsperson der Evangelischen Allianz zur Politik. Er habe »große Spuren im politischen Berlin hinterlassen«. In den Politikbetrieb habe Heimowski »etwas Menschliches hineingebracht und inhaltliche Beiträge eingebracht«. Außerdem habe er »die politische Welt in den Gemeindekontext getragen«, um dort die Bedeutung der politischen Arbeit und die nötige Unterstützung und Begleitung durch Christen bewusst zu machen.
Heimowski, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen abgab, ist seit Anfang Mai Vorstandsvorsitzender der christlichen Entwicklungshilfeorganisation »Tearfund Deutschland«.