Neuer Auftritt in der Öffentlichkeit

»Viele – eins – für andere« ist der neue Slogan, mit dem die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) seit kurzem in der Öffentlichkeit auftritt. Das vorherige Logo war alt geworden, der Internetauftritt hatte dringend eine Auffrischung und Aktualisierung vieler Inhalte nötig und mit einem Slogan sollte kurz und knapp gesagt werden, wofür diese Freikirchenvereinigung steht.

Zwölf Mitgliedskirchen, darunter auch die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK), sowie drei Gastkirchen aus ganz unterschiedlichen Traditionen kommen in der VEF zusammen. Dafür steht das Wort »viele« im neuen Slogan. Die Bereitschaft und Verbindlichkeit zur Zusammenarbeit, zum Austausch über gemeinsame Anliegen der kirchlichen Arbeit und zur theologischen Annäherung wird mit dem Wort »eins« betont. Die Einheit im Glauben soll in der Verbundenheit der verschiedenen Mitglieds- und Gastkirchen sichtbar werden. Der Slogan-Schluss »für andere« weist darauf hin, dass sich diese Vereinigung nicht nur um inneren Austausch bemüht, sondern sich als Teil der sie umgebenden Gesellschaft versteht und in diese hineinwirken will. Der gleichzeitig erneuerte Internetauftritt bietet einen schnellen Überblick über die beteiligten Freikirchen und die Inhalte der gemeinsamen Arbeit.

Neben verschiedenen Arbeitsgruppen zu bestimmten Fachgebieten gibt es auch gemeinsame Angebote der VEF. Dazu gehört der Theologische Grund- und Aufbaukurs, in dem unter gemeinsamer Leitung Laien theologisch geschult und für die Mitarbeit in der Gemeinde und im Verkündigungsdienst ausgebildet werden. Außerdem werden von der VEF viele der freikirchlichen Andachten und Gottesdienste in Hörfunk und Fernsehen gemeinsam koordiniert. Bei beiden Angeboten wirkt die EmK aktiv mit. 

Darüber hinaus sieht die VEF einen Auftrag darin, »die Stimme und die Anliegen der Freikirchen« auch im politischen Geschehen zu Gehör zu bringen und als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Für diese Aufgabe ist Konstantin von Abendroth »die Stimme der VEF in Berlin«. Er sagt: »Die Bibel ist durchzogen mit politischen Perspektiven, vom Schöpfungsauftrag bis zur Nächstenliebe und dem Auftrag, das Evangelium in all seinen Facetten zu verbreiten.« Diese Perspektiven seien in der Gesellschaft einzubringen in einer guten Zusammenarbeit von Kirche und Politik. Dafür steht die VEF: »viele – eins – für andere«.

Mehr erfahren (externer Link)

Zurück zur Liste Startseite