22.08.2021
Evangelisch-methodistische KircheIm Gespräch über »Verschwörungstheorien«
Was hat es auf sich mit sogenannten »Verschwörungstheorien«? Dieser Frage nimmt sich ein per Video übertragenes Angebot der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) an. In der Reihe »VEF im Gespräch« am Abend des 1. Septembers ist Konstantin von Abendroth mit Oriana Marie Krüger im Gespräch. Der Beauftragte der VEF am Sitz der Bundesregierung interviewt die Studentin der Politikwissenschaft und Antisemitismusforschung.
Dabei geht es um Fragen, wo Verschwörungstheorien anfangen, ob sie ein neues Phänomen darstellen und damit umzugehen ist. Unter anderem geht es auch um die Sensibilisierung dafür, dass an Verschwörungstheorien nicht vorbeikommt, wer sich gegen Antisemitismus einsetzen will. Auch in freikirchlichen Gemeinden und deren Bekannten- und Freundeskreisen finde sich durchaus Offenheit für eigenartige Welterklärungen, erklärt von Abendroth im Blick auf die Notwendigkeit der Themenstellung im freikirchlichen Kontext. Für manche wirkten solche Erklärungen an den Haaren herbeigezogen, während andere darin logische Antworten fände und wiederum andere ins Grübeln gerieten.
Von Abendroths Gesprächspartnerin befasst sich schon seit Jahren in ihrem Studium mit der Entstehung und Verbreitung dieses Phänomens. Inzwischen forscht sie zu diesem Thema und organisierte dazu bereits eine hochrangig besetzte Projektwoche an der Technischen Universität Berlin. Krüger kennt die Freikirchen von früher Kindheit an und kann daher auch einen Einblick geben, inwiefern das Thema für Freikirchen relevant ist.