Hoffnungsvoller Blick in die Zukunft

Am Dienstag der vergangenen Woche, 21. März, fand im thüringischen Bad Blankenburg der Leitungswechsel der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) statt. Zusammen mit rund 180 Ehrengästen wurde der bisherige Vorsitzende Ekkehart Vetter verabschiedet und die neue Doppelspitze mit Reinhardt Schink und Frank Heinrich in ihr Amt eingeführt.

Agiler und basisnäher

Die Evangelische Allianz bezeichnet die mit dem Leitungswechsel einhergehenden strukturellen Veränderungen als »epochalen Wechsel«, der aus einem über dreijährigen, weitreichenden »Zukunfts-Prozess« erwuchs. Mit der neuen Struktur einer Doppelspitze aus zwei gleichberechtigten Vorständen, einer kleinen Mitgliederversammlung, dem inhaltlich beratenden Konvent und einem basisnahen Netzwerk werde »ein neues Kapitel aufgeschlagen«.

Vetter, der bisherige Vorsitzende, sieht für die Evangelische Allianz in der neuen Struktur eine weitaus agilere Möglichkeit, »in den Herausforderungen der heutigen Zeit zu leben«. Damit könnten die fünf Grundaufträge der Evangelischen Allianz besser und zielgerichteter umgesetzt werden. Die Grundaufträge Förderung der Einheit unter Christen, gemeinsames Gebet, grundlegende biblische Orientierung, Verbreitung des Evangeliums in Wort und Tat und Ermutigung von Christen, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen seien auch in der Gegenwart hochaktuell.

Für die basisnahe Weiterentwicklung gebe es künftig mehr Formate, bei denen die in der Evangelischen Allianz zusammengeschlossenen Christen, Gemeinden und Werke beteiligt würden. Außerdem werde es eine Vielzahl von Runden Tischen geben, bei denen Themen, Ideen und Impulse ausgetauscht und entwickelt werden könnten.

Themen der Gesellschaft mit Herz und Verstand angehen

Die in der neuen Struktur deutlich verkleinerte, vereinsrechtliche Mitgliederversammlung wird künftig von Daniela Knauz, Pastorin und hauptamtliche Referentin für Frauen und Ältere Generationen im Bund Freier evangelischer Gemeinden, geleitet. Beraten wird die fünfzehn Personen umfassende Mitgliederversammlung von einem Konvent. Dieser besteht aus rund siebzig Leitungs-Persönlichkeiten aus dem gesamten Netzwerk der Evangelischen Allianz. Maike Sachs, landeskirchliche Pfarrerin und Studienleiterin am Tübinger Albrecht-Bengel-Haus, leitet dieses Gremium. Zusammen mit diesen beiden ehrenamtlichen Sprecherinnen wurden die beiden neuen hauptamtlich und gleichberechtigt tätigen Vorstände, Frank Heinrich und Reinhardt Schink, in ihr Amt eingeführt.

»Als Christen fahren wir zwar Richtung Zukunft, blicken aber zu oft wie gebannt in den Rückspiegel«, sagte Heinrich nach seiner Einführung. Er ermutigte dazu, »die großen Themen der Gesellschaft auch als Zeichen der Zeit zu verstehen und mit Herz und Verstand anzugehen«. Schink, seit vier Jahren Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland und jetzt mit Heinrich zum Vorstand berufen, blickt dankbar auf die zurückliegende Zeit der Veränderung und erfolgreichen Umstrukturierung zurück. Mit den neuen Strukturen blicke er für die Evangelische Allianz hoffnungsvoll in die Zukunft: »Der Herr selbst wird – auch in turbulenten Zeiten – mit der Evangelischen Allianz zu seinem Ziel kommen.«

 

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Kurzbericht von Idea-TV  (Video, You-Tube)

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