Große Spendenbereitschaft – enormer Hilfebedarf

In einem ersten Schritt stellen die Evangelische Kirche in Deutschland und die »Diakonie Deutschland« vier Millionen Euro Soforthilfe für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Westdeutschland bereit.

»Wir sind überwältigt von der enormen Solidarität«, sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie angesichts der großen Spendenbereitschaft. »Dank der großartigen Unterstützung können wir sofort damit beginnen, das große Leid der Menschen in den Flutgebieten zu lindern.« Es sei weiterhin eine große Hilfsbereitschaft nötig, »die Menschen mit Spenden darin zu unterstützen, wieder auf die Beine zu kommen«. Der Bedarf an Hilfe sei enorm, so Lilie weiter.

Der Leiter der Diakonie-Katastrophenhilfe, Martin Keßler, teilt mit, dass zunächst unbürokratisch finanzielle Hilfen ausgezahlt würden, »damit die Menschen die größte Not der kommenden Tage überstehen«. Die Betroffenen könnten damit selbst entscheiden, was sie am dringendsten bräuchten. Die Soforthilfen werden über die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, den lokalen Partner der Diakonie-Katastrophenhilfe, verteilt.

Laut Informationen der Diakonie werden Freizeit-Angebote für Kinder und Jugendliche ein weiterer Schwerpunkt der Hilfe sein. Weitere Maßnahmen würden zurzeit mit dem lokalen Partner, staatlichen Stellen und den kommunalen Krisenstäben abgestimmt.

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