Gelebte Verbundenheit

In Deutschland setzen die beiden Gebetswochen der Evangelischen Allianz und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ein Zeichen der Gemeinschaft.

In vielen Kirchengemeinden in Deutschland steht der erste Monat des Jahres ganz im Zeichen des Gebets. Dabei geht es auch um die gelebte Einheit der Christen. Dafür steht die jetzt zu Ende gehende Allianzgebetswoche der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD), die vom 9. bis zum morgigen Sonntag, dem 16. Januar, geht. Außerdem die von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) organisierte Gebetswoche für die Einheit der Christen vom kommenden Dienstag, dem 18., bis zum Sonntag, dem 25. Januar. Beide Gebetswochen werden international begangen und sind ein gelebter Ausdruck der weltumspannenden Einheit der Christen.

Im zeitlichen Schnittpunkt der beiden Gebetswochen wird ein Zeichen der Verbundenheit im Gebet um die Einheit der Christen gesetzt. Dazu wird am morgigen Sonntag in der Münchner Kirche St. Matthäus im Abschlussgottesdienst der dortigen Evangelischen Allianz, eine kleine Skulptur von der Allianzgebetswoche an die Gebetswoche für die Einheit der Christen übergeben. Die Skulptur steht für die Einheit der Christen und bildet je nach Blickwinkel den Fisch, das älteste Symbol der Christenheit, oder das Kreuz als Zeichen der Auferstehung. Mit der Weitergabe von der einen zur anderen Gebetswoche signalisieren die Organisatoren der zwei Veranstaltungsreihen die Bereitschaft zur Einheit und Gemeinschaft über die jeweiligen inhaltlichen und organisatorischen Grenzen hinweg.

Beim zentralen Gottesdienst im Kölner Dom zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen am Sonntag in einer Woche (23. Januar) wird die Skulptur wieder an die Veranstalter der Allianzgebetswoche überreicht um dort zum Auftakt im kommenden Jahr wieder als Zeichen der Verbundenheit zu dienen. Die Übergabe in den Gottesdiensten gestalten jeweils der Vorsitzende der »Allianz«, Pastor Ekkehart Vetter, und der ACK-Vorsitzende, Erzpriester Radu Constantin Miron. Im ökumenisch gestalteten Gottesdienst in Köln wirkt auch der Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche, Harald Rückert, mit.

»Ich freue mich, dass es auch in diesem Jahr wieder gelingt, ein Zeichen der Verbundenheit unserer Gebetswochen zu setzen«, erklärte Vetter anlässlich des Auftakts der diesjährigen Allianzgebetswoche. »Zeitlich liegen wir ja schon lange eng beieinander«, pflichtet Miron seinem Gebetswochengegenüber bei. Es sei spürbar, »dass uns der Geist Gottes auch geistlich immer näher zusammenführt«. Mit Blick auf die gegenseitig weitergereichte Skulptur findet er die ineinander übergehenden Symbole Fisch und Kreuz als »zentrale Symbole unseres christlichen Glaubens«. In den Gebetswochen seien die sich daran beteiligenden Gruppen zwar »unterschiedlich unterwegs mit unserem je eigenen Blick auf die Einheit, aber vereint sind wir in Jesus Christus, auf den sowohl Fisch als auch Kreuz hinweisen, und im Gebet um die Einheit«.

Hinweise zu den Gottesdiensten

Abschlussgottesdienst der Evangelischen Allianz
Sonntag, 16. Januar 2022, 18 Uhr – St. Matthäus, München
Motto »Hoffnung«
Liveübertragung: www.stmatthaeus.de
Informationen: www.ea-muenchen.de und www.allianzgebetswoche.de

Zentraler Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen
23. Januar 2022, 15.30 Uhr – Kölner Dom
Motto »Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten.« (Mt 2,2)
Lieveübertragung: www.domradio.de
Informationen: www.gebetswoche.de

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