Fürbitte für Menschen in Südafrika

In einer gemeinsamen Aktion rufen Kirchen und Missionswerke in Deutschland gemeinsam zur Fürbitte für Menschen in Südafrika auf.

Die Situation in Südafrika ist angespannt. Zum einen trifft die Corona-Pandemie das Land in einer dritten Welle erneut mit großer Wucht. Zudem haben sich seit der Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma Blockaden von Straßen und Plünderungen ereignet – vor allem in der an der Ostküste Süudafrikas gelegenen Provinz KwaZulu-Natal, der Heimat Zumas, sowie in der im Nordosten des Landes gelegenen Provinz Gauteng, in der die Hauptstadt Pretoria und die Stadt Johannesburg liegen.

Zwischenzeitlich ist die Lage dort so eskaliert, dass der Notstand ausgerufen wurde. »Die Situation in Südafrika macht mich sehr besorgt«, sagt die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland, Petra Bosse-Huber. »Viele Menschen wissen überhaupt nicht, wovon sie für sich und ihre Familie den nächsten Tag bestreiten sollen«. Durch die Corona-Pandemie seien auch die letzten Reserven aufgebraucht. »Nun verschärft sich die um sich greifende Gewalt an vielen Orten Südafrikas dramatisch.«

Frank Aichele Leiter der EmK-Weltmission teilt mit, dass sich die in Wuppertal ansässige Einrichtung der der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland, zusammen mit weiteren evangelischen Kirchen und Missionswerken einem Aufruf zur Fürbitte für die Menschen in Südafrika angeschlossen hat. Damit werde eine Bitte aus Südafrika aufgenommen, die Menschen dort im Gebet zu begleiten. Wenn Kirchen, Gemeinden und Werke diese Fürbitte für Südafrika aufnehmen, sei das »ein Dienst geschwisterlicher Liebe und Verantwortung«, erklärt Aichele.

Bildnachweis: Kathleen Barry, United Methodist Communications

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