ACK hat jetzt 18 Vollmitglieder

Der Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG) ist das 18. Vollmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland. Die Aufnahme erfolgte im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes. Der ACK-Vorsitzende, Erzpriester Radu Constantin Miron, hieß das neue Mitglied herzlich willkommen. Ansgar Hörsting, Präses des BFeG, dankte für die erlebte Gemeinschaft. Bereits seit Gründung der ACK hatte der BFeG als Gastmitglied dem ökumenischen Zusammenschluss christlicher Kirchen angehört. Bundesweit gehören rund 43.000 Christen zum BFeG.

Ökumenischer Tag der Schöpfung und Pilgerweg-App

Im Rahmen der ACK-Mitgliederversammlung, die am 28. und 29. September in Pforzheim stattfand, wurde zudem über den Ökumenischen Tag der Schöpfung im kommenden Jahr beraten: Er findet am 1. September 2022 in Karlsruhe statt und steht unter dem Motto »Die Liebe Gottes versöhnt und eint die leidende Schöpfung«. Der Tag wird im Rahmen des Besucherprogramms der Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Verantwortung der ACK durchgeführt. Die ÖRK-Vollversammlung ist für den 31. August bis 8. September 2022 in Karlsruhe terminiert. Durch die Verbindung beider Veranstaltungen bringt die ACK ihre Verbundenheit mit dem ÖRK zum Ausdruck.

Berichtet wurde auch über das rege Interesse an der neuen Pilgerweg-App der ACK. Diese lädt dazu ein, sieben Wochen lang täglich eine halbe Stunde Zeit für sich unterwegs zu gestalten und dabei die Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zu meditieren. Die Pilger können dabei eigene Gedanken und Fotos in der Smartphone-Anwendung hochladen und mit anderen teilen.

Die Sicht »der anderen« beschreiben

Der Mitgliederversammlung direkt vorausgegangen war ein Studientag zum Thema »Abendmahl/Eucharistie – alles neu in Corona-Zeiten?«. Dabei stellten die Vortragenden jeweils die Positionen einer jeweils anderen Konfessionsgruppe vor und nicht die der eigenen Kirche. So ging etwa die römisch-katholische Theologin Dorothea Sattler auf die evangelisch-freikirchliche Sicht ein, der altorientalische Theologe Hacik Rafi Gazer auf die evangelisch-landeskirchlichen und die altkonfessionellen Perspektiven. Werner Klän von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche präsentierte die orthodoxe und altorientalische Position, während die Methodistin Ulrike Schuler die Sicht katholischer und apostolischer Kirchen vorstellte.

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