„Der auferstandene Christus begabt die Berufenen“

Bundesgottesdienst zum Jahresthema „Dich schickt der Himmel“

Etwa 7.000 bis 8.000 Menschen nahmen am 6. Juni am gemeinsamen Online-Gottesdienst des BEFG teil, der aus der Christuskirche Dortmund und der EFG Berlin-Schöneberg übertragen wurde.

Etwa 7.000 bis 8.000 Menschen nahmen am 6. Juni am gemeinsamen Online-Gottesdienst des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) teil, der aus der Christuskirche Dortmund und der EFG Berlin-Schöneberg übertragen wurde. Bis Montagmittag gab es mehrere tausend weitere Zugriffe auf YouTube.

Zahlreiche Bundesgemeinden beteiligten sich am Sonntag am Gottesdienst zum Jahresthema „Dich schickt der Himmel“. Moderation (Pastorin Lea Herbert) und Predigt kamen aus der EFG Berlin-Schöneberg, die Musik gestalteten Jan Primke und Band in der Christuskirche in Dortmund. BEFG-Pastorin Katrin Laug von der Erlöserkirche in Gelsenkirchen und Autor, Journalist und Pastor Andreas Malessa zeigten in ihrer Predigt über Johannes 20,19-22, was es für Christen bedeutet, zu den Menschen gesandt zu sein. Katrin Laug machte deutlich, dass für die Sendung Jesu kein Leistungsnachweis nötig sei: „Jesus schickt uns, sendet dich! Auch mit deinen Wunden, Narben und Zweifeln. Du hast etwas zu geben in deinem Leben, auf deine Weise, an deinem Ort – und zwar jetzt und heute. Nicht erst morgen oder nächstes Jahr, wenn die Pandemie rum ist.“ Andreas Malessa betonte, der auferstandene Christus berufe nicht zuerst die Begabten, sondern er begabe die Berufenen: „Was uns menschlich Ungeschickte, aber göttlich Gesandte in die Welt hinein sendet, aus den eigenen Traditionskammern und Überzeugungszimmern herausholt und zu den Menschen schickt – ist Gottes guter Heiliger Geist. Kraftvoll wie die Schöpfung, liebevoll wie eine tröstende Mutter, besonnen wie der gute Hirte Jesus Christus.“###3_IMAGES###In drei Videoclips wurde im Gottesdienst gezeigt, wie Gemeinden den Sendungsauftrag Jesu in ihrem Umfeld leben. So erreicht das Jesus-Projekt in Rottenburg mit seiner Pfadfinderarbeit viele Familien. „Mittlerweile sind wir eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam ihren Glauben leben“, so Gemeindegründerin Hanna Pusch in der Reportage. In der Christus-Gemeinde Magdeburg haben zahlreiche Menschen aus dem Iran und Afghanistan ein geistliches Zuhause gefunden. Und die Kreuzkirche Oldenburg erreicht die Menschen im Umfeld der Gemeinde mit zahlreichen Aktionen wie einem Pilgerpfad.

Während der Übertragung lief auf YouTube ein Live-Chat, in dem viele Menschen sich dankbar für diese Form der Bundesgemeinschaft zeigten. So schrieb eine Zuschauerin: „Überwältigend, so viele gleichzeitig in einem Gottesdienst!“ Eine andere schrieb: „So eine große Gemeinschaft, ich bin überwältigt!“ Eine Zuschauerin beschrieb den Gottesdienst als „Rundum-Versorgung und allerbest-mögliche Gemeinschaft“. Und ein Zuschauer schrieb, er wünsche sich „Bundesgemeinschaft im Bundesgottesdienst“ drei bis vier Mal im Jahr. Und tatsächlich wird die Online-Bundesratstagung des BEFG vom 5. bis 7. November mit einem Bundesgottesdienst abgeschlossen. ###3_IMAGES###2.200 Geräte waren während der Übertragung zugeschaltet. „Darunter waren vielen Gemeinden, die den Gottesdienst in ihren Häusern zeigten“, so BEFG-Generalsekretär Christoph Stiba.

„Deshalb schätzen wir, dass während der Übertragung 7.000 bis 8.000 Menschen dabei waren. Mit denen, die danach zugeschaltet haben, waren wir eine ‚fünfstellige Gottesdienstgemeinschaft‘. Für dieses starke Zeichen der Verbundenheit inmitten der Einschränkungen durch Corona sind wir dankbar!“ Hier zeige sich, wie der Bund gemeinsam in der Sendung Jesu unterwegs ist. „800 Ortsgemeinden bringen den Menschen in ihrem Umfeld die gute Botschaft, und als Bundesgemeinschaft unterstützen wir uns bei diesem Auftrag gegenseitig.“

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