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Verbund für den Erhalt der Verbindung

Der zentrale Runde Tisch der EmK in Deutschland hat nach vier Sitzungen ein einstimmiges Ergebnis für einen gemeinsamen Weg erzielt.

Der Top-Meldungs-Ticker bleibt leer

Die Nachricht »Die Methodisten spalten sich« kam sogar bis in die deutschen Leitmedien. Dass die Nachricht eigentlich eine bessere ist, blieb verborgen.

Hände und Füße Jesu sein - Ein Interview mit Dr. Alia Abboud aus dem Libanon

Dr. Alia Abboud ist Direktorin für Entwicklung und Zusammenarbeit der Lebanese Society for Educational & Social Development (LSESD), der Libanesischen Gesellschaft für Bildung und Soziale Entwickl

Positionen im Gespräch

Dialoge fördern das Miteinander. Das gilt für große Themen und fürs persönliche Miteinander. Zwei EmK-Forum-Hefte bieten Stoff fürs Gespräch.

Weltweite EmK vor respektvoller Trennung

Der lange Streit in der EmK um die Homosexualität könnte ein Ende finden. Die Kirche steht vor einer Teilung, aber sie könnte geordnet ablaufen.

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Erklärungen

Wer wir sind

Evangelische Freikirchen und freikirchliche Gemeindeverbände haben sich bereits 1926 zu einer Arbeitsgemeinschaft, der "Vereinigung Evangelischer Freikirchen", zusammengeschlossen. Diese dient der Förderung gemeinsamer Aufgaben, der Vertiefung zwischenkirchlicher Beziehungen sowie der Vertretung gemeinsamer Belange nach außen.

Evangelische Freikirchen, freikirchliche Gemeinden - wer sind sie? Was wollen sie? In einem Land, in dem man gewohnt ist, zwischen Evangelisch und Katholisch zu unterscheiden, klingen ihre Namen für manchen fremd. In Deutschland führen die Anfänge der Freikirchen zum Teil vor die Reformationszeit zurück, andere entstanden um die Mitte des 19. Jahrhunderts zur Zeit der Erweckungsbewegung.

Evangelische Freikirchen unterscheiden sich von anderen Kirchen nicht durch Sonderlehren. Sie zeichnen sich vor allem durch ein bestimmtes Kirchen- und Gemeindeverständnis sowie durch ihren Frömmigkeitsstil aus. Freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus und ein verbindliches Leben in seiner Nachfolge sind besondere Anliegen. Rechtlich und organisatorisch vertreten die Freikirchen dem Staat gegenüber das Prinzip der Selbstfinanzierung und Selbstverwaltung und verzichten auf Besteuerung.

Freikirchen verstehen sich nicht als die allein wahre Gestalt von Kirche. Sie bemühen sich, durch intensive Mitarbeit in zwischenkirchlichen Einrichtungen, zur Einheit der Christen und zum glaubwürdigen Zeugnis der Kirchen beizutragen. In den örtlichen Gemeinden unserer Freikirchen soll es so zugehen, dass die Mitglieder, aber auch Gäste und Besucher, Gemeinschaft erleben, sich beheimatet fühlen und füreinander und für andere da sind. Auf diese Weise wollen wir selbst den Zuspruch des Evangeliums immer neu empfangen und dem Anspruch Gottes an den Menschen folgen.