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Ökumenische Centrale mit neuem Freikirchenreferenten

Die Ökumenische Centrale (ÖC), die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, hat mit Pastor Dr. Jochen Wagner einen neuen Freikirchlichen Referenten. Die digit

Abschlussbericht der trilateralen Dialoggruppe über die Taufe nun auf Deutsch erhältlich

VertreterInnen der katholischen Kirche (Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen), des Lutherischen Weltbundes und der Mennonitischen Weltkonferenz trafen sich von 2012 bis 20

Jahrestagung des Vereins für Freikirchenforschung

Die Jahrestagung des Vereins für Freikirchenforschung findet am 24. und 25. April online statt.

„Kein Weltfriede ohne Religionsfriede“ – zum Tod von Hans Küng

Hans Küng ist tot. Am 6. April starb der in Sursee/Schweiz geborene Theologe im Alter von 93 Jahren in seinem Haus in Tübingen. Weltweit erschienen Nachrufe auf diesen römisch-katholischen Priester, T

»Das ist auch ›unser‹ ÖKT«

Mitte Mai findet der Ökumenische Kirchentag statt. Jetzt ist das Programm öffentlich. An prominenter Stelle sind auch Methodisten aktiv.

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Erklärungen

Gemeinde Gottes in Deutschland K.d.ö.R.

Schurwaldstr. 10
73660 Urbach
Postfach 1220
73657 Urbach
Tel: (07181) 9875-0,
Fax: (07181) 9875-20
Mail: info[-AT-]GemeindeGottes.de
Internet: www.GemeindeGottes.de

Selbstverständnis

Die evangelische Freikirche „Gemeinde Gottes in Deutschland K.d.ö.R.“ ist eine Glaubensgemeinschaft, die sich aufgrund einer bewussten Entscheidung an Jesus Christus zu glauben, in Lokalgemeinden zusammengeschlossen haben. Die verbindliche Grundlage für Leben, Lehre und Dienst ist die Bibel, das inspirierte Wort Gottes. Die Mitglieder stimmen mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis überein.

Die Gemeinde Gottes definiert sich selbst als familiäre Gemeindebewegung, welche für Mehrgenerationengemeinden sowie bunte, internationale Lokalgemeinden steht und eine gesunde, ausgewogene Lehre, eine klare Struktur und internationale Vernetzung aufweist. Sie betont in ihrem Selbstverständnis die nachfolgenden vier Kernwerte: der Gehorsam gegen Gottes Wort, das schriftgemäße Wirken des Heiligen Geistes, die Hingabe an den Sendungsauftrag/Missionsbefehl und das Streben nach persönlicher Heiligung.

Als Teil der internationalen „Church of God“ mit Sitz in Cleveland, Tennessee (USA) gehört die Gemeinde Gottes zur weltweiten Pfingstbewegung, einem evangelikalen Zweig des Protestantismus. Sie vertritt in ihrer Theologie die fünf pentekostalen Fundamentalien 1) Bekehrung, 2) Heiligung, 3) Geistestaufe, 4) Heilung und 5) Eschatologische Naherwartung. Beeinflusst vom Methodismus und der Heiligungsbewegung, ist ihr das Anliegen der Heiligung und der sozialen Verantwortung von großer Bedeutung, was sich in einer sehr praktischen und diakonischen Ausrichtung niederschlägt. 1886 als Erneuerungsbewegung in den USA entstanden, hat die Bewegung starke geistliche Aufbrüche und enormes Wachstum erlebt und ist heute in 185 Ländern vertreten.

Geschichte

Die Anfänge der Gemeinde Gottes in Deutschland gehen zurück in das Jahr 1936, als der Deutsch-Amerikaner Herman Lauster (1901-1964) im süddeutschen Raum begann, Gemeinden zu gründen. Seine Aktivitäten wurden zunächst zwar durch einen KZ-Aufenthalt und die Kriegsjahre unterbrochen, nach der Rückkehr Lausters aus der Kriegsgefangenschaft aber umso intensiver fortgesetzt. Ab den 60er Jahren dehnte sich die Gemeinde Gottes über das gesamte Bundesgebiet aus und begann ab den 70er Jahren eigene Missionare auszusenden. Die Mehrheit der Gemeinden befindet sich heute nach wie vor in Süddeutschland.

Im Jahr 1948 als Verein gegründet, besitzt die Gemeinde Gottes seit 2004 die Körperschaftsrechte. Seit der Jahrtausendwende wurde die Zusammenarbeit mit der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) intensiviert.

Die Gemeinde Gottes ist auf nationaler Ebene eigenständig. Sie wird von ihrem Präsidium geleitet und durch die Bundesgeschäftsführung vertreten; beide werden von der Bundesversammlung gewählt. Die Mittel für die Lokalgemeinden und den Bund stammen aus freiwilligen Spenden der Gemeindezugehörigen.

Aufgabenschwerpunkte

In der Verfassung und der Gemeindeordnung sind die nachfolgenden Ziele definiert:

1.    Evangelisation: Menschen mit der guten Nachricht, dem Evangelium, erreichen und sie zur persönlichen Entscheidung für Jesus Christus einladen.

2.    Jüngerschaft: Christen zu einem mündigen, gesunden und erfüllten Leben zu verhelfen, welches den Vorstellungen der Bibel entspricht.

3.    Gemeindegründung: Neue Lokalgemeinden gründen und bauen.

4.    Mission: Missionare im Ausland unterstützen mit dem Ziel, unerreichten Völkern das Evangelium zu bringen, nachhaltige Hilfsprojekte auf dem Missionsfeld partnerschaftlich zu fördern und bei Notständen/Katastrophen zu helfen.

5.    Lebenshilfe: Unterstützung gemäß christlichen Maßstäben anbieten, wie z.B. Beratung, Besuchsdienste oder Begleitung von hilfsbedürftigen Personen.

6.    Bildung: In die Ausbildung berufener Personen bzw. die Weiterbildung bereits im Dienst stehender Leiter und Mitarbeiter investieren.

7.    Zusammenarbeit mit anderen Christen und Kirchen, die sich zum persönlichen Glauben an Jesus Christus bekennen und die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments als Gottes Wort und als Grundlage ihrer Verkündigung, ihrer Lehre und ihres Lebens anerkennen.

Die Ziele und Aufgaben des Bundes werden verwirklicht durch Lokalgemeinden, Bezirke, Regionen, unterschiedliche Arbeitsbereiche wie Inland- und Ausland-Mission, Kinder, Jugend, Frauen und Aus- und Weiterbildung und das Präsidium.

Statistik

4.300 Mitglieder im engeren Sinne in 74 Gemeinden, bzw. 10.000 Zugehörige insgesamt. Die Mitgliederzahl der Church of God weltweit liegt bei 7,7 Millionen Mitgliedern bzw. 15 Millionen Zugehörigen in etwa 41.000 Gemeinden (Stand: Dezember 2020).