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Der alle zwei Jahre vergebene Ökumenepreis geht dieses Jahr nach Bad Soden am Taunus. Mit dabei auch die Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche.

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Erzhausen (up/hw) – Mehr als 1.300 Delegierte werden vom 23. bis 26. September 2019 zur 124. Bundeskonferenz des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR (BFP) im Sauerland Stern Hotel in Willinge

BFP-Präsidium bestätigt neue AVC-Leitung

Missionarische Gesinnung ist der BFP-Bundesleitung auf allen Ebenen wichtig. Die lokalen Gemeinden sollen davon durchzogen sein, die Leiter davon entflammt sein – und die Bundeswerke in diesem Bereich

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Erklärungen

VEF
07.12.2018, von Dr. Michael Gruber

„Menschenrecht und Christenpflicht“

Stellungnahme zum 70. Jahrestag der Verkündigung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“

Christoph Stiba und Peter Jörgensen (Foto re.: Stephan Lenke)

„Es ist ein Anliegen von ungebrochener Aktualität, sich auf die Menschrechte zu besinnen und sie zu beachten, wenn wir uns die Entwicklungen in Europa und weltweit anschauen: Die Armut nimmt zu, Menschen werden wegen ihrer Religion verfolgt, eigene Interessen werden über den Schutz von Menschen gestellt.“ Mit diesen Worten hat der Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Christoph Stiba, die Bedeutung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ gewürdigt. An deren Verkündigung vor 70 Jahren erinnert die VEF in einer heute veröffentlichten Stellungnahme.

„Bedenkliche Entwicklungen im In- und Ausland, durch die Menschen in ihren elementaren Rechten – etwa Meinungs- und Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Asylrecht – eingeschränkt werden, machen es notwendig, dass wir uns immer wieder für die Würde eines jeden Menschen stark machen“, so Stiba. Dass die Menschenrechte „einen global akzeptierten Bezugsrahmen darstellen“, sei in hohem Maße der Erklärung vom 10. Dezember 1948 zu verdanken.

Die VEF beschreibt die „Menschenrechtsidee“ in ihrer Stellungnahme als einen „der stärksten und wirkungsvollsten Gedanken der Gegenwart“, den es zu schützen gelte: „Unsere Solidarität, unser Einsatz und unsere Fürbitten gelten allen Menschen, denen grundlegende Menschenrechte, Würde und Freiheit vorenthalten werden.“ Ihre Aufgabe sehe die VEF darin, das Evangelium von der Liebe Gottes in Wort und Tat zu den Menschen zu bringen: „Dazu gehören die Einladung zum Glauben an Jesus Christus und die Sorge um unsere Welt, in der wir leben. Das Wohlergehen der Menschen ganzheitlich im Blick zu haben, ist unser Anliegen.“ Deshalb sei die VEF nicht nur dankbar für die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“, sondern unterstütze auch die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals/SDGs).

Für Peter Jörgensen, den VEF-Beauftragten am Sitz der Bundesregierung, stellen die 17 SDGs eine Konkretisierung elementarer Menschenrechte dar: „Gemeinsam mit der Initiative ‚Micha Deutschland‘ versuchen wir, ein Bewusstsein für diese wichtigen Ziele zu schaffen. Keine Armut, kein Hunger, Klimaschutz, Bildungschancen unabhängig vom sozialen Status, Gleichberechtigung und Sicherheit durch Frieden – diese Anliegen machen den Geist der Menschenrechtsidee greifbar.“ Als roter Faden ziehe sich das Konzept eines globalen Gemeinwohls durch Menschenrechtserklärung und SDGs, so Jörgensen: „Motiviert durch das biblische Doppelgebot der Liebe wissen wir uns den Menschenrechten verpflichtet.“


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