Vorstand & Beauftragte

Arbeitsgruppen

Aktuelles

21. Theologischer Grundkurs ist zu Ende gegangen

Auf der Internetseite heißt es (www.thgk.de): „Der…ThGK bietet seit über 40 Jahren…eine besondere Möglichkeit zur eigenen Weiterbildung... (Er ist eine) Kombination aus Fernkurs und Seminareinheiten..

BFP-Präses stellt sein Konferenzvideo vor

„Wir bringen die gute Botschaft, das Evangelium, zu den Menschen, damit sie mit dem Himmel in Verbindung kommen. Und das verändert alles. Dadurch entstehen neue, wachsende, blühende Gemeinden, die wie

Let’s grab a coffee

Impulse für Leiterschaft, pfiffig aufgemacht, zeitgemäß und auf YouTube und allen gängigen Podcast Plattformen online: LET'S GRAB A COFFEE ist der monatlich erscheinende Leadership Podcast und ist ein

Hilfswerke warnen vor dem Vergessen

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas International legen Fokus ihrer Aktion »Die größte Katastrophe ist das Vergessen« in diesem Jahr auf Syrien.

Mennonitischer Ökumenetag im Konfessionskundlichen Institut

BENSHEIM – Auf Einladung des Konfessionskundlichen Instituts (KI) kamen am 3. Juni die mennonitischen Delegierten in ökumenischen Beziehungen zum Mennonitischen Ökumenetag 2019 der A

» Alle aktuellen Nachrichten
» Zum Archiv

Erklärungen

Mennoniten
08.02.2019, von mennonews.de

Mennonitisches Hilfswerk fordert Solidarität mit Seenotrettern

 

Das Mennonitische Hilfswerk e.V. unterstützt seit Anfang 2017 die Seenotrettungsorganisation Sea-Eye e.V.. Etliche Christen/innen aus mennonitischen Gemeinden haben an Rettungseinsätzen im Mittelmeer teilgenommen. Anlässlich der Vorstandssitzung Anfang Februar 2019 in Ingolstadt bekundet der MH-Vorstand seine Solidarität mit Sea-Eye und anderen Seenotrettungsorganisationen. Viele Vereinsmitglieder/innen, ehrenamtlich Mitarbeitende, Helfer/innen und Spender/innen der verschiedenen NGOs machen es möglich, dass die Seenotrettung von geflüchteten Menschen im Mittelmeer trotz widriger politischer Umstände nicht total zum Erliegen gekommen ist. In einer Solidaritätserklärung heißt es “Ihnen gelten unser Respekt und unsere Anerkennung.”

 

 

 

Als christliche Organisation ist das Hilfswerk mit dem Auftrag Jesu Christi verbunden, Schwachen und Verfolgten zu helfen und für Gerechtigkeit einzutreten. Beim MH ist man dankbar für die erfolgreiche Arbeit von Sea-Eye, die allen Beteiligten bisher viel abverlangt hat. Dazu heißt es weiter:

 

 

 

“Besonders wichtig ist es uns, in Erinnerung zu rufen, wie schlimm es ist, wenn NGO-Schiffe mit Geretteten nicht in einen sicheren Hafen einlaufen dürfen. Einer unserer Mitarbeiter war mit an Bord, als dies Anfang des Jahres für das Schiff „Professor Albrecht Penck“ mit 17 Geretteten in Malta der Fall war.

 

 

 

Wir als Vorstand des MH wollen es nicht unwidersprochen hinnehmen, wie Retter schikaniert und kriminalisiert werden. Die Schiffe von Sea-Eye laufen jetzt unter deutscher Flagge. Die Bundesregierung erklärt in ihrer Pressekonferenz vom 02.01.2019, dass die Schiffe von Sea-Eye korrekt registriert und beflaggt sind. Daher muss es selbstverständlich sein, dass sich die deutsche Politik solidarisch mit dem Anliegen von Sea-Eye zeigt und die Seenotretter/innen als legal handelnde Hilfsorganisation unterstützt. Es kann nicht sein, dass politische Verhandlungen über Verteilungsquoten in Europa auf dem Rücken von Seenotrettern/innen ausgetragen werden.”

 

 

 

In unserem christlichen Glauben ist es uns wichtig, Anliegen, die uns bewegen, vor Gott zu bringen. Wir erachten Gebet für die Seenotretter/innen und ihre Arbeit als bedeutend, wollen aber auch handeln und rufen in unseren “Mitgliedsgemeinden – und darüber hinaus – auf, ebenfalls zu beten, zu unterstützen und zu handeln.”

 

 

 

Die Solidaritätserklärung richtet sich auch an die Bundesregierung und fordert

 

 

  • sich europaweit dafür einzusetzen, dass NGOs wie Sea-Eye als legal handelnde Organisationen nicht weiter schikaniert werden.
  • National und international deutlich zu machen, dass Sea-Eye rechtskonform handelt.
  • das Angebot deutscher Städte, gerettete Menschen zusätzlich aufzunehmen, wahrzunehmen.
  • Von NGOs nicht zu verlangen, mit libyschen „Küstenwachen“ zusammen zu arbeiten, deren rechtlicher Status nicht geklärt ist.”

 

 

 

Die Solidaritätserklärung als PDF zum Download

 

 

 

Weitere Informationen unter www.menno-hilfswerk.de

 


Zurück zu Home