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Statement zum Spiegel-Artikel „Halleluja! Keine Masken!“ von Felix Bohr

Sehr pauschal ist in dem Artikel von Freikirchen die Rede. Die Gemeinde von Christian Stockmann gehört keiner der Mitgliedskirchen der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) an. Die im Spiegel-Ar

HOPE MEDIA DAY in diesem Jahr als Live-Online-Event

Der diesjährige Medientag HOPE MEDIA DAY des adventistischen Medienzentrums Hope Media Europe in Alsbach-Hähnlein findet am 8. November von 9:00 – 17:30 Uhr als Live-Online-Event statt. Eingeladen sin

"Nein, die meisten Evangelikalen gehen nicht zu sorglos mit Corona um"

„Nein, (die meisten) Evangelikalen gehen nicht zu sorglos mit Corona um.“ Das ist das Fazit von Frank Uphoff, Vizepräses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in einem Beitrag für die Evangelis

In Vertrauen und Hoffnung investieren

Jahreskonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche in OstdeutschlandDie Ostdeutsche Jährliche Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) tagte vom 9. bis 11. Oktober im sächsischen Ann

Bericht vom Auftakt in Hamburg: 500 Jahre Täuferbewegung

Ein ökumenischer Gottesdienst am 10. Oktober in Hamburg bildete den Auftakt zum Gedenken an 500 Jahre Täuferbewegung. Fünf Themenjahre stehen bis 2025, dem Gedenken an die erste täuferische Glaubensta

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Erklärungen

baptisten
19.08.2020, von Daniela Singhal (Sprecherin United4Rescue) und Oliver Kulikowski (Pressesprecher

Leinen los

Das Seenotrettungsschiff Sea-Watch 4 hat am 15. August den Hafen von Burriana in Spanien verlassen und ist auf dem Weg in die Such- und Rettungszone. Die Sea-Watch 4 ist aktuell das einzige zivile Rettungsschiff, das auf dem Mittelmeer im Einsatz ist und ein gemeinsames Projekt von United4Rescue, Sea-Watch und Ärzte ohne Grenzen. Der BEFG gehört zu den Bündnispartnern.

Der Kauf des Schiffes wurde im Januar 2020 vom Bündnis United4Rescue ermöglicht. Nach den nötigen, durch die Corona-Pandemie erheblich verzögerten Umbauarbeiten, konnte die Sea-Watch 4 nun die Werft im spanischen Burriana verlassen und ist auf dem Weg ins Einsatzgebiet in internationalen Gewässern vor Libyen. Der Einsatz wird von Sea-Watch operativ geleitet und durch Ärzte ohne Grenzen medizinisch unterstützt. Mit der Sea-Watch 4 wird erstmalig eine Mission der zivilen Seenotrettung von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen: Über 550 Bündnispartner unterstützen United4Rescue aktuell.

„Die Lage vor der libyschen Küste ist nach wie vor dramatisch“, so Michael Schwickart von United4Rescue. „Deshalb sind wir froh, dass unser Schiff endlich auf dem Weg ins Einsatzgebiet ist um Menschen aus Seenot zu retten.“

Seit über sechs Wochen sind keine zivilen Rettungskräfte mehr in der Such- und Rettungszone im Einsatz, fast alle aktiven Seenotrettungsschiffe sind wegen angeblicher Sicherheitsmängel in Italien festgesetzt oder werden mit nicht erfüllbaren Auflagen am Einsatz gehindert. Alleine in diesen sechs Wochen haben die zivilen Aufklärungsflugzeuge von Sea-Watch im zentralen Mittelmeer über 1.500 Personen in Seenot dokumentiert, mehr als 3.500 Menschen wagten laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) die gefährliche Überfahrt. In vielen dieser Fälle wurden die Menschen durch die sogenannte Libysche Küstenwache völkerrechtswidrig nach Libyen zurückgebracht.

„Seit Wochen werden zivile Schiffe unter absurden Vorwürfen vom Retten abgehalten, während Menschen im Mittelmeer um ihr Leben kämpfen“, sagt Chris Grodotzki, Sprecher von Sea-Watch an Bord der Sea-Watch 4. „Das Auslaufen der Sea-Watch 4 ist auch eine klare Ansage an die Europäische Union: Wir hören nicht auf zu retten, solange ihr Menschen zur Abschreckung ertrinken lasst!“ ###3_IMAGES### United4Rescue unterstützt als unabhängiger, gemeinnütziger Verein die zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer. Im Januar 2020 ermöglichte United4Rescue den Kauf der Sea-Watch 4 als zusätzliches Rettungsschiff. Darüber hinaus unterstützt United4Rescue auch andere zivile Seenotrettungsorganisationen, damit niemals ein Rettungsschiff aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht auslaufen kann.

Das Bündnis vereint mehr als 550 große und kleine Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Vereine und Stiftungen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen. Bündnispartner sind unter anderem auch der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland und die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF).


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