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28.06.2018, von Dr. Michael Gruber

Die Arbeit des Bundes und seiner Gemeinden nachhaltig geprägt

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) hat in einem Gottesdienst mit zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern Pastor Friedrich Schneider als „kreativen und innovativen Kopf“ gewürdigt, der Menschen geprägt und die Arbeit der Freikirche an vielen Stellen nachhaltig vorangebracht hat. Das langjährige Mitglied der Bundesgeschäftsführung geht nach 22 Jahren in der überregionalen Arbeit Ende Juni in den Ruhestand. Zuvor hatte er 16 Jahre als Gemeindepastor gearbeitet.

BEFG-Präsident Michael Noss zeichnete in seiner Laudatio auf Schneider das Bild eines leitenden Mitarbeiters, der bescheiden aus dem Hintergrund entscheidende Fäden gezogen habe: „Du hast zahlreiche kluge Gedanken zu Papier gebracht und eine Menge in Bewegung gesetzt, von dem viele nicht wissen, dass du derjenige warst.“ So habe Schneider zur Weiterentwicklung der jährlichen Bundeskonferenzen beigetragen und auch das ökumenische Engagement des Bundes, etwa in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), mitgeprägt. 

Generalsekretär Christoph Stiba führte in seiner Rede weitere Beispiele für Friedrich Schneiders Wirken auf. So habe dieser zu Beginn der 2000er-Jahre die Zukunftskommission und damit die neue Struktur des Bundes mitgestaltet. Als Leiter des Dienstbereichs Gemeindeentwicklung habe er dann ab 2003 bedeutsame Impulse gegeben und Initiativen an den Start gebracht, von denen im BEFG viele bis heute erfolgreich sind. „Unter deiner Federführung ist das Beraternetzwerk entstanden, hat sich die Bildungsarbeit für Ehrenamtliche des Bundes weiterentwickelt, sind Handreichungen für Gemeinden erdacht und formuliert worden. Du hast konflikthafte und schwierige Gemeindesituationen begleitet und die Öffentlichkeitsarbeit des Bundes mit aufgebaut. Und du hast engagiert in der Bundesgeschäftsführung und im Präsidium mitgearbeitet.“ Sein „Husarenstück“ habe Friedrich Schneider mit der Entwicklung und Etablierung des Fachbereichs Familie und Genrationen vollbracht: „Mit sehr viel Engagement, Kreativität und Schwung hast du dich dieser Aufgabe gestellt, die alten Strukturen und Inhalte von Frauenwerk und GemeindeSeniorenwerk in dem neuen Fachbereich neu und zukunftsrelevant zu organisieren, zusammen mit den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dann auch ab 1. März 2016 mit Dagmar Lohan als Referentin. Vor dieser Leistung habe ich eine Menge Achtung!“

Dagmar Lohan selbst beschrieb Schneider als „Geburtshelfer“ für den Fachbereich: „Du hast gesagt, dass man Kinder so lange begleiten muss, bis sie selbst laufen können. Beim Fachbereich hast du gute Elternarbeit geleistet.“ Lohan würdigte Schneiders großen Erfahrungsschatz im Blick auf den Bund und dankte ihm für die Weitergabe seines Wissens.

Schon bevor Friedrich Schneider den Dienstbereich Gemeindeentwicklung von 2003 bis 2014 leitete, entwickelte er Gemeindearbeit vor Ort nachhaltig weiter – so etwa in der Kreuzkirche Oldenburg, wo er von 1989 bis 1996 Pastor war. Der damalige Gemeindeleiter Wolfgang Hofmann berichtete in seinem Grußwort, die Gemeinde habe sich damals „auf zu neuen Ufern“ gemacht, vor allem in der Evangelisation seien neue Impulse gefragt gewesen: „Darauf hast du dich mit Energie und konzeptioneller Kreativität eingelassen. Das Café-Konzept zum Beispiel hat gezündet. Und du hast Kleingruppen entwickelt. Heute gibt es 70 Kleingruppen.“ Mit dem Ziel, „Kirchenferne in unserem säkularisierten Land anzusprechen“, sei schließlich der Sonntagsgottesdienst in den Fokus gerückt worden: „Von Musik über Moderation bis hin zur Verkündigung wurde alles überarbeitet. Dieser Gottesdienst wurde sehr erfolgreich.“

Auch aus seiner ersten Gemeinde in Elmshorn, in der Friedrich Schneider von 1980 bis 1989 Pastor war, waren einige Gäste zur Verabschiedungsfeier angereist. In einem persönlichen Grußwort dankte Catana Dargel-Jermies, die heutige Gemeindeleiterin, Schneider dafür, dass er sie „als junges Mädchen aufs richtige Lebensgleis gesetzt“ habe. An Schneider und seine Frau Andrea gerichtet sagte sie: „Ihr zwei habt mein Glaubensleben geprägt. Vielen Geschwistern in der Elmshorner Gemeinde geht es so –  ihr seid in deren Herzen, und das auch noch nach 30 Jahren.“


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