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Statement zum Spiegel-Artikel „Halleluja! Keine Masken!“ von Felix Bohr

Sehr pauschal ist in dem Artikel von Freikirchen die Rede. Die Gemeinde von Christian Stockmann gehört keiner der Mitgliedskirchen der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) an. Die im Spiegel-Ar

HOPE MEDIA DAY in diesem Jahr als Live-Online-Event

Der diesjährige Medientag HOPE MEDIA DAY des adventistischen Medienzentrums Hope Media Europe in Alsbach-Hähnlein findet am 8. November von 9:00 – 17:30 Uhr als Live-Online-Event statt. Eingeladen sin

"Nein, die meisten Evangelikalen gehen nicht zu sorglos mit Corona um"

„Nein, (die meisten) Evangelikalen gehen nicht zu sorglos mit Corona um.“ Das ist das Fazit von Frank Uphoff, Vizepräses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden, in einem Beitrag für die Evangelis

In Vertrauen und Hoffnung investieren

Jahreskonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche in OstdeutschlandDie Ostdeutsche Jährliche Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) tagte vom 9. bis 11. Oktober im sächsischen Ann

Bericht vom Auftakt in Hamburg: 500 Jahre Täuferbewegung

Ein ökumenischer Gottesdienst am 10. Oktober in Hamburg bildete den Auftakt zum Gedenken an 500 Jahre Täuferbewegung. Fünf Themenjahre stehen bis 2025, dem Gedenken an die erste täuferische Glaubensta

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Erklärungen

baptisten
20.12.2016, von

An der Zuversicht festhalten

BEFG-Generalsekretär Christoph Stiba hat zur Fürbitte für die Opfer des Anschlags in Berlin eingeladen und sich gegen eine Instrumentalisierung des Attentats ausgesprochen. Seine Stellungnahme können Sie hier nachlesen:

„Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz hat Deutschland ins Mark getroffen. In unseren Gebeten sind wir bei den Angehörigen der Toten, bei den Verletzten, die schwere körperliche und seelische Wunden erlitten haben oder noch um ihr Leben ringen, bei den Menschen, die Schreckliches mit ansehen mussten und zutiefst verängstigt sind.

Wir verurteilen die grausame Tat, die von erschreckender Heimtücke ist. Ein Alltagsgegenstand, ein LKW, wurde als Waffe eingesetzt – offenbar mit dem Ziel, möglichst viele friedlich feiernde Menschen zu töten. Das Attentat von Berlin weckt Ängste. Es will uns den Mut rauben, uns die Zuversicht nehmen, in Sicherheit zu leben.

Doch wir wollen nicht zulassen, dass der Anschlag dies erreicht. Als Christen dürfen wir mit Zuversicht zu unserem Gott beten, dem keine noch so ausweglos erscheinende Situation entgleitet. Wir verstehen nicht, warum dieser Anschlag geschehen konnte. Doch wir vertrauen darauf, dass Gott zu uns Menschen gekommen ist, weil er uns liebt. Gerade das feiern wir an Weihnachten, und keine noch so schreckliche Tat kann und darf diese Weihnachtszuversicht zunichtemachen, auch wenn die Täter in perfider Weise gerade diesen Zeitpunkt gewählt haben.

Genau wie gegen die Hoffnungslosigkeit wenden wir uns gegen jedwede Instrumentalisierung des Anschlags. Wir lassen uns nicht davon abbringen, den Menschen die Liebe Gottes weiterzugeben, wie er es uns aufgetragen hat. Mit großer Sorge sehen wir den Hass in Teilen unserer Gesellschaft, der zurzeit Geflüchteten und denen, die sich für sie einsetzen, aufgrund der Taten Einzelner entgegenschlägt. Diesem Hass setzen wir eine Kultur der Wertschätzung und Annahme entgegen, die aus der biblischen Botschaft erwächst.

So beten wir voll Zuversicht zu unserem Gott, dass er bei den Opfern ist und weiteres Leid verhindern möge. Auch für die Opfer der Anschläge in Ankara und Zürich beten wir. Und wir denken an die Menschen in anderen Ländern, für die tödlicher Terror zum Alltag gehört. Wir beten: Herr, erbarme Dich dieser Welt!“


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