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Aktuelles

Entscheidung des EmK-Rechtshofs bekanntgegeben

Der EmK-Rechtshof hat entschieden: Die Wahl einer lesbischen Bischöfin verletzt das Kirchenrecht. Bischöfin Oliveto bleibt aber bis auf weiteres im Amt.

Über 500 Mennoniten in Regensburg erwartet

REGENSBURG – Vom Freitag 28. April bis Montag 1. Mai werden in Regensburg über 540 Dauerteilnehmende beim Mennonitischen Gemeindetag erwartet. „Geschenkt?“ – unter dieses Motto hat die Arbe

Die Bedeutung der lutherisch-mennonitischen Versöhnung

„Heilung der Erinnerungen“ – Gerade ist die Neuauflage der Texte der Internationalen lutherisch-mennonitischen Studienkommission (Mennonitische Weltkonferenz und Lutherischer Weltbun

Neuer berufsbegleitender Studiengang an der THR

Post an die Bundeskanzlerin, den Bundesinnenminister und die Landesregierungen. Bischöfin Wenner hat die »Afghanistan-Resolution« verschickt.

„Wichtiges ökumenisches Zeichen“

Der Vizepräsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Marc Brenner, hat positiv hervorgehoben, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine VEF-Klausel in ihre Mitarbeiterrichtl

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Erklärungen

Wer wir sind

Evangelische Freikirchen und freikirchliche Gemeindeverbände haben sich bereits 1926 zu einer Arbeitsgemeinschaft, der "Vereinigung Evangelischer Freikirchen", zusammengeschlossen. Diese dient der Förderung gemeinsamer Aufgaben, der Vertiefung zwischenkirchlicher Beziehungen sowie der Vertretung gemeinsamer Belange nach außen.

Evangelische Freikirchen, freikirchliche Gemeinden - wer sind sie? Was wollen sie? In einem Land, in dem man gewohnt ist, zwischen Evangelisch und Katholisch zu unterscheiden, klingen ihre Namen für manchen fremd. In Deutschland führen die Anfänge der Freikirchen zum Teil vor die Reformationszeit zurück, andere entstanden um die Mitte des 19. Jahrhunderts zur Zeit der Erweckungsbewegung.

Evangelische Freikirchen unterscheiden sich von anderen Kirchen nicht durch Sonderlehren. Sie zeichnen sich vor allem durch ein bestimmtes Kirchen- und Gemeindeverständnis sowie durch ihren Frömmigkeitsstil aus. Freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus und ein verbindliches Leben in seiner Nachfolge sind besondere Anliegen. Rechtlich und organisatorisch vertreten die Freikirchen dem Staat gegenüber das Prinzip der Selbstfinanzierung und Selbstverwaltung und verzichten auf Besteuerung.

Freikirchen verstehen sich nicht als die allein wahre Gestalt von Kirche. Sie bemühen sich, durch intensive Mitarbeit in zwischenkirchlichen Einrichtungen, zur Einheit der Christen und zum glaubwürdigen Zeugnis der Kirchen beizutragen. In den örtlichen Gemeinden unserer Freikirchen soll es so zugehen, dass die Mitglieder, aber auch Gäste und Besucher, Gemeinschaft erleben, sich beheimatet fühlen und füreinander und für andere da sind. Auf diese Weise wollen wir selbst den Zuspruch des Evangeliums immer neu empfangen und dem Anspruch Gottes an den Menschen folgen.