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Bundes-Unterrichts-Werk (BUW) wird zum "Forum Theologie & Gemeinde"

Zwei Jahre lang haben sich knapp fünfzehn engagierte Mitarbeiter mit der Zukunft des BUW befasst. "Herausgekommen ist nicht nur der neue Name ‚Forum Theologie & Gemeinde‘ (FT

Interview mit Bischöfin Rosemarie Wenner

Seit dem 26. April ist Bischöfin Rosemarie Wenner Präsidentin des Bischofsrats der Evangelisch-methodistischen Kirche. Die 56-Jährige wurde bei der Generalkonferenz in Tampa/Florida in ihr Amt eingese

Pastorale Interimsdienste

In kurzer Zeit viel erreichen

Generalkonferenz ist gestern zu Ende gegangen

Mit einem kurzen Abschlussgottesdienst ist am 4. Mai 2012 die Generalkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) zu Ende gegangen.

Bischöfin Wenner an der Spitze des EmK-Bischofsrats

Der Bischofsrat der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) hat eine neue Präsidentin: Rosemarie Wenner wurde am 26. April bei der EmK-Generalkonferenz in ihr Amt eingeführt.

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Erklärungen

Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.

Gemeinden: 55
Mitglieder: 5.350
Frieder Boller, Vorsitzender
Stauferstrafle 43
85051 Ingolstadt
Tel: (0841) - 9008216
Mail: amg.frieder.boller[-AT-]mennoniten.de
Internet: www.mennoniten.de

Selbstverständnis

Die Gemeinden der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden (AMG) bekennen sich zu Jesus Christus als dem Herrn der Gemeinde und Retter der Welt. Maßstab für ein Leben in der Nachfolge Christi ist die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments, wie sie im Gespräch untereinander ausgelegt wird. Die Mennoniten üben die Taufe auf das Bekenntnis des persönlichen Glaubens. Sie betonen damit die eigenverantwortliche Entscheidung zum Glauben und der damit verbundenen Zugehörigkeit zur Gemeinde. Zu ihrem Verständnis von Gemeinde gehört, dass Frauen und Männer sich entsprechend ihrer Gaben und Möglichkeiten in die vielfältigen Aufgaben (ehrenamtlich) einbringen und das Leben der Gemeinde mitgestalten. Die Mitarbeit in Predigtdienst und Gottesdienstgestaltung ist ein wichtiger Teil davon. Die Mitglieder verstehen sich als Geschwister, die über den Gottesdienst hinaus füreinander verantwortlich sind. Die Mennoniten wissen sich der Mission Jesu Christi verpflichtet, lehnen Krieg und Kriegsdienst ab und vertreten ein biblisch begründetes gewaltfreies Friedenszeugnis. Die AMG als Arbeitsgemeinschaft dient ihren (regionalen) Trägerverbänden und den Gemeinden zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben nach innen und außen.

Aufgabenschwerpunkte

Auf den verschiedenen Ebenen von Ortsgemeinde, (regionale) Trägerverbänden, diverse aufgabenspezifischen Organisationen bis hin zur bundesweiten Zusammenarbeit in der AMG werden folgende Aufgabenschwerpunkte wahrgenommen: Friedens- und Freiwilligendienste, Mission in Partnerschaft im Ausland, Gemeindeaufbau und -entwicklung im Inland, Hilfe zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in Asien, Afrika, Süd- und Mittelamerika, internationale Katastrophenhilfe. Theologische Aus- und Weiterbildung, Kinder-, Teenager- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildungsarbeit oder Seniorenarbeit geschehen durch ein vielfältiges Angebot von Seminaren, Freizeiten und Tagungen (1 Tagungsstätte). Die AMG ist auch Herausgeberin verschiedener Publikationen, z. B. der zweitmonatlich erscheinenden Gemeindezeitschrift „Brücke“ oder dem Jahrbuch zu jeweils einem Schwerpunktthema. Über die Mitgliedschaft in der mennonitischen Weltkonferenz, in der VEF, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), dem deutschen Komitee des Weltgebetstages und andere bilateralen Beziehungen werden viele Verbindungen und ökumenische Zusammenarbeit gepflegt.

Geschichte

Die Mennoniten leiten ihren Anfang von der Täuferbewegung des 16. Jahrhunderts ab; sie sind damit die älteste Freikirche. Ihre Wurzeln sind vielfältig: die Bibellesebewegung Zwinglis in Zürich, spiritualisierende Individualisten in Süddeutschland, antiklerikale Sakramentskritik in den Niederlanden, sowie soziale Unzufriedenheit vielerorts. Mit grosser missionarischer Kraft breitete sich die Täuferbewegung im 16. Jhdt aus, wurden aber gleichzeitg als „Wiedertäufer“ gebrandmarkt und unbarmherzig verfolgt. Der Name "Mennoniten" geht auf den ehemaligen katholischen Priester Menno Simons (1496-1561) aus Witmarsum zurück. Der Name vermied den einem Todesurteil gleichkommenden Begriff "Wiedertäufer" und diente so als Schutzbezeichnung. Durch Auswanderung breiteten sich ab dem 18. Jahrhundert die Täufer/Mennoniten von Westpreußen nach Russland und von Deutschland nach USA/Kanada aus. Die Mennoniten in Deutschland setzen sich heute aus Nachfahren der im 17. Jahrhundert eingewanderten "Schweizer Brüder", aus den nordwestdeutschen Stadtgemeinden, westpreußischen Flüchtlingen von 1945, russländischen Aussiedlern seit 1974, sowie aus Mitgliedern unterschiedlicher Herkunft aufgrund missionarischer Arbeit, insbesondere in den neuen Gemeinden, zusammen.

Statistik

Zur AMG gehören 55 Gemeinden mit 5.350 Mitgliedern und etwa 34 voll- oder teilzeitig angestellte Mitarbeiter/innen (Pastoren bzw. Pastorinnen), sowie ca. 130 ehrenamtliche Pastor/innen, bzw. Prediger/innen. Weltweit gibt es heute in 63 Ländern etwa 1,5 Millionen getaufter Christen in mennonitischen Gemeinden. Die Zahl der Mennoniten in der Zwei-Drittel-Welt übersteigt die der Mennoniten in Nordamerika und Europa.

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