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Zum Jahreswechsel: 12 Thesen zur Zukunft der Evangelischen Allianz

Was ist für die Zukunft der Deutschen Evangelischen Allianz wichtig? Dazu haben der Vorsitzende des Dachverbandes der Evangelikalen in Deutschland, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), und der Zwe

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Erklärungen

MV
20.12.2017, von

Zum Jahreswechsel: 12 Thesen zur Zukunft der Evangelischen Allianz

 

Was ist für die Zukunft der Deutschen Evangelischen Allianz wichtig? Dazu haben der Vorsitzende des Dachverbandes der Evangelikalen in Deutschland, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), und der Zweite Vorsitzende, Siegfried Winkler (München), zwölf Thesen im Allianz-Magazin „Eins“ (4/2017) verfasst.

„Menschen brauchen Jesus! Wie können wir angesichts der zunehmenden Säkularisierung unser Land mit dem Evangelium erreichen? Dieses Thema behält höchste Priorität – und schließt bewusst diejenigen ein, die mit einem anderen religiösen Hintergrund zu uns gekommen sind, “ betonen die Verfasser an erster Stelle. Weitere Arbeitsfelder seien die örtlichen Allianzen, weil dort „Allianz gelebt“ werde. Überhaupt zieht sich durch das gesamte Dokument der Wunsch nach einem respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Auffassungen auf allen Ebenen der Allianz. Dabei gehe es nicht um das „Verteidigen des Status-Quo einer älteren Zeit, wo vor allem die langjährig Gläubigen gut bedient werden“, sondern um Erneuerungsbereitschaft und Kreativität in Gebetsleben und Evangelisation. Die Allianz-Gebetswoche im Januar könne der Auslöser dafür sein, dass sich die Allianz nicht nur einmal jährlich aufs Beten fokussiere, sondern sich zu einer regelrechten Gebetsbewegung hin entwickele. „das ganze Jahr hindurch“.

Viele Allianzgruppen sind in der Flüchtlingsarbeit vernetzt und aktiv tätig. Hier sehen Vetter und Winkler jetzt den Beginn einer „zweiten Meile“, die aus integrationsbemühungen in die Allianz-Gemeinden hinein bestehe. Unmissverständlich heißt es in der 6. These: „Zugleich werden wir uns, wo immer nötig, fremdenfeindlichen Tendenzen entgegenstellen.“

 

Auf der Grundlage der [Glaubensbasis der Evangelischen Allianz] werden Christen aller Kirchen eingeladen, „mit uns Gemeinschaft zu leben“ und Jesus zu verkünden, „kraftvoll, zeugnishaft, in lokalen Kirchen und Gemeinden“. Keine Konfession solle dabei ausgeschlossen sein. Namentlich erwähnt werden „katholische Geschwister“. Mit der Berufung neuer Mitglieder in den Hauptvorstand wurde eine größere geistliche Weite geschaffen. „Allianz ist immer in Bewegung“. Das gelte auch für die Gewinnung der nächsten Generation für die Anliegen der Evangelischen Allianz, die einen Freiraum brauche, diese Anliegen „anders zu leben als bisher“. Neue Gemeinden und Gemeindeformate seien willkommen: „Rockiger Lobpreis, fröhliche internationale Gottesdienste, ... innovativ und manchmal ausgeflippt“, sie seien ein Lernfeld.

Das Evangelium verpflichte Christen, sich in gesellschaftliche Diskurse und Engagements einzumischen. Genannt werden „Bewahrung der Schöpfung und Nord-Süd-Konfikt, Grundrecht auf Asyl und Rassismus, Schutz allen Lebens und Abtreibung, Nahost-Konfikt und Familienpolitik, Rüstungsexporte usw.“ Das Licht biblischer Wahrheiten dürfe nicht verschwiegen werden.

Die Deutsche Evangelische Allianz will „Botschafter der Liebe Gottes“ sein, „für alle Menschen“. Abschließend bekräftigen die Verfasser die vier Soli: sola gratia, sola fide, solus Christus, sola scriptura, als Richtschnur für den Glauben und die Lebensführung.

(Bernd Steinfeld)

Die 12 Thesen in der aktuellen Ausgabe des [kostenlosen Magazins „EINS“ der Deutschen Evangelischen Allianz] im Wortlaut auf Seite 6 (pdf).


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