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24.01.2012, von

CG Mülheim: Frauentag mit 100+ Teilnehmerinnen

 

Am Samstag, d. 21.01.2012 fand in der CGM ein gut besuchter Frauentag mit Anita Hallemann statt. Sie ist Bibelschullehrerin in der Bibelschule Brake/Lemgo und hat aus ihrem reichen 67jährigen Leben äußerst lebendig und authentisch erzählt. Das Thema "Erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche" war sicher ein großer Anziehungspunkt für diesen Tag, doch auch die Referentin selber mit ihrer frischen und lebhaften Art zog viele Besucherinnen an - nicht nur aus der CGM.

Doch die Sehnsucht nach erfülltem Leben ist stillbar! Für diese Stillbarkeit sind drei Voraussetzungen nötig:

  1. Der Mensch braucht eine lebendige Beziehung zu Gott.
  2. Wir müssen diese lebendige Beziehung zu Gott pflegen – was bedeutet, in einer wachsenden Liebesbeziehung zu ihm zu stehen.
  3. Wenn diese beiden Bedingungen erfüllt sind, werden wir erfülltes Leben im Überfluss haben!

Nach einer Kaffeepause sprach die Referentin in einem zweiten Teil des Referats über die Auswirkungen eines erfüllten Lebens. Sie nannte zunächst die Zufriedenheit: Ein von Gott erfüllter Mensch weiß darum, dass sein Vater im Himmel ihn rundherum versorgt – und ist darum zutiefst zufrieden. Eine weitere Auswirkung eines erfüllten Lebens ist die Ausgewogenheit. Im Annehmen unserer jeweiligen Lebenssituation liegt Frieden. Erfülltes Leben ist (auch) wertvolles Leben. Wir erkennen unser Dasein als wertvoll an, wenn wir beginnen, in andere Menschen zu investieren. Denn jede Investition in einen anderen Menschen bedeutet eine Investition in die Ewigkeit! Ein erfülltes Leben ist ein frohes Leben, ein Leben aus einer tiefen inneren Freude heraus.

Nicht alle Lebensträume werden sich oder haben sich erfüllt; doch wenn wir unser Leben von der Erfüllung aller unserer Wünsche abhängig machen, werden wir nie in eine innere Zufriedenheit hineinfinden. Vielmehr sollte es unser Ziel sein, an die lebendige und nie versiegende Quelle anzudocken: Gott ist es, der all unseren Mangel ausfüllt und uns hält, wenn alles andere wegbricht.

Das Thema, aber auch die Art und Weise, wie Anita Hallemann die Frauen aufforderte, diesen einzig möglichen Weg mit Gott ernsthaft zu gehen und – soweit noch nicht geschehen – ihn überhaupt erst einmal zu betreten, hat zu allen anwesenden Frauen gesprochen. Davon zeugten die regen Gespräche an den Tischen und in der Pause.

Sabine Vetter
Christus-Gemeinde Mülheim


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