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»Mutig und klar«

Der EmK-Bischofsrat äußert sich entsetzt über die Immigranten- und Länderschelte des US-Präsidenten. Die Aussagen seien »widerlich« und »rassistisch«.

„Etwas verändern, statt nur auf die große Politik zu warten“

Am Martin Luther King Day, der in den USA ein nationaler Feiertag ist, wurde auch in der Berliner Sophienkirche des berühmten amerikanischen Bürgerrechtlers und Baptistenpastors gedacht. Hier hatte Ki

Evangelische Allianz: Ekkehart Vetter auf der MEHR!-Konferenz

„Wenn ein Zug Fahrt aufnimmt, der in Richtung Neuevangelisierung Deutschlands fährt, dann sollte sich niemand zu schade zu sein, auch auf den anfahrenden Zug noch aufzuspringen und mit zu wirken.“ Da

Friedensbewegung ist wichtig und notwendig

BONN – Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bedeutung und die Notwendigkeit der Friedensbewegung hervorgehoben. Anlass ist die G

Zum Jahreswechsel: 12 Thesen zur Zukunft der Evangelischen Allianz

Was ist für die Zukunft der Deutschen Evangelischen Allianz wichtig? Dazu haben der Vorsitzende des Dachverbandes der Evangelikalen in Deutschland, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), und der Zwe

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Erklärungen

baptisten
10.04.2017, von Dr. Michael Gruber

„Wichtiges ökumenisches Zeichen“

Der Vizepräsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), Marc Brenner, hat positiv hervorgehoben, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) eine VEF-Klausel in ihre Mitarbeiterrichtlinie aufgenommen hat: „Mitglieder aus Freikirchen haben es dadurch leichter, bei kirchlichen Trägern angestellt zu werden. Dies ist ein wichtiges ökumenisches Zeichen.“

Die bisherige Richtlinie aus dem Jahr 2005 sah vor, dass in der Evangelischen Kirche oder in der Diakonie nur Personen eine Anstellung erhalten, die einer Kirche angehören, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) ist. Menschen aus VEF-Kirchen ohne ACK-Mitgliedschaft waren darin nicht einbezogen. „Während die ACK-Klausel eigentlich als Öffnungsklausel gedacht war, wurde sie für Menschen aus VEF-Kirchen mitunter zur Ausschlussklausel“, so Brenner. Mit der seit 1. Januar 2017 gültigen „Richtlinie des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland über kirchliche Anforderungen der beruflichen Mitarbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland und ihrer Diakonie“ sei dies nun anders, allerdings in Diakonie und EKD zunächst nur auf Bundesebene: „Wer einer der VEF¬-Kirchen angehört, kann eingestellt werden. Und wer aus der Landeskirche aus- und in eine VEF-Kirche eintritt, verstößt nach der neuen Regelung nicht mehr gegen die Richtlinien. Bisher wurde dies als Kirchenaustritt gewertet, der eine Kündigung zur Folge haben konnte. Wir hoffen, dass die einzelnen Landeskirchen und ihre Diakonischen Werke die neue Regelung übernehmen.“

Brenner vertritt die VEF in der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen (DAeK), der Verbindungsstelle zwischen den Freikirchen und dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE). Die DAeK dient der Abstimmung und Koordination gemeinsamer Aufgaben. Zum EWDE gehören die Diakonie Deutschland und „Brot für die Welt“. Marc Brenner hob hervor: „Auch die freikirchlichen Werke und Einrichtungen sind offen für Bewerberinnen und Bewerber aus Landeskirchen. Ökumene ist keine Einbahnstraße.“


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